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Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein
möchte mit dieser Art von Blutspendeterminen neben der Abgabe des
lebensnotwendigen Blutes, auch eine Möglichkeit der Begegnung von
verschiedenen Nationen bieten“, so der Vorsitzende Landrat Paul
Breuer. Fast 130 Blutspenderinnen und
Blutspender kamen zu der mit viel Engagement vorbereiteten
multikulturellen Blutspendeaktion in der Bismarckhalle in Weidenau.
„Besonders freut uns, dass wir 42 Frauen und Männer zur ersten
Blutspende ihres Lebens begrüßen konnten. Diese Anzahl alleine ist
schon ein großer Erfolg für uns“, sagt der stellvertretende
Kreisrotkreuzleiter Joachim Steinbrück.
„Insgesamt ist das Rote Kreuz mit der Teilnehmerzahl
zufrieden. Wir haben nicht ganz die Zahlen unseres ersten Termins im
November 2007 erreicht. Einer der Gründe könnte auch die zurzeit
andauernde Grippewelle unter der Bevölkerung sein“, so Steinbrück
weiter.
Nun hofft das Rote Kreuz, das viele der an diesem
Termin zu ersten Mal anwesenden Frauen und Männer auch zu den normalen
Blutspendeterminen kommen. „Wenn wir mit dieser Art von Hilfestellung
neue regelmäßige Blutspender gewinnen konnten, hat sich unsere
zusätzlich Organisation von Dolmetschern und türkisch sprechenden
Ärzten für alle gelohnt“, so Annett Brandhorst vom Blutspendedienst
West.
Siegens Bürgermeister Steffen Mues nutzte ebenso wie
Landrat Paul Breuer während des Blutspendetermins die Gelegenheit, mit
den anwesenden Menschen ins Gespräch zu kommen, um für die zukünftige
regelmäßige Blutspende zu werben.
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