Fahrzeuge im Krankentransport und Rettungsdienst

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"Neue" Fahrzeuge im Europa-Rettungsdienst


Die neue DIN EN 1789 ersetzt nun die alte DIN 75080, die bisher die Ausstattung und Einteilung der RD-Fahrzeuge in RTW und KTW regelte.
Nach der neuen Norm gibt es nun 3 Gruppen von Fahrzeugen, von denen die erste Gruppe wiederum in zwei Gruppen unterteilt ist:
Bezeichnung Ausstattung


Typ A1: Patient Transport Ambulance (PTA)
--> Für den Transport eines einzelnen Patienten (bisher in Deutschland nicht eingesetzt).
Meist Kombi oder Grossraum-Limousine
Länge des Patientenraumes mind. 2 m; Höhe mind. 1,4 m


 


Med. Ausstattung: sehr gering, im Wesentlichen nur Trage, Tragestuhl, Tragetuch, tragbares Sauerstoffinhalationsgerät, manuelles Absauggerät, Feuerlöscher, Verbandmittel ,Infusionshalterung, Funk.

Zusätzlich empfohlene, aber nicht verpflichtend vorgeschriebene Ausstattung: U.a. Beatmungsbeutel, Defibrillator, Notgeburtbesteck. 
Typ A2: Patient Transport Ambulance (PTA)
--> Für den Transport eines oder mehrerer Patienten mit Krankentrage und/oder Tragestuhl.
(sehr ähnlich dem bisherigen dt. KTW)
Länge des Patientenraumes mind. 2,4 m


 

Med. Ausstattung: Wie ehem. dt. KTW, nur z.B. ohne RR-Messgerät, Vakuummatratze, Infusionen; Mit tragbarem Sauerstoffgerät, sonstige sowie empfohlene Ausstattung wie in Typ A1
Typ B: Emergency Ambulance (EA)
--> Für den Transport, die Erstversorgung und Überwachung von Patienten.
"Notfallkrankenwagen" (ähnlich dem ehem. dt. RTW, nur im Innenraum kleiner, daher fallen jetzt auch z.B. MB "hoch-lang" und MB Sprinter ohne Hochdach in diese Gruppe)
Länge des Patientenraumes mind. 2,4 m; Höhe mind. 1,6 m


Med. Ausstattung: z.B. Trage, Tragestuhl, Schaufeltrage, Vakuummatratze, Schienungsmaterial, Halskrausen, Sauerstoffanlage im Fahrzeug und tragbare Sauerstoffinhalationseinheit, Beatmungsbeutel, Absauggerät, RR-Manschette, Pulsoximeter,  Infusionen u. Zubehör sowie Wärmebox für Infusionen, EKG, Defibrillator, tragbare Notfallausrüstung (u.a. mit Beatmungsbeutel, Absaugung etc.), Magenspülset, Verbandmittel, tragbares und stationäres FuG.

Zusätzlich empfohlene, aber nicht verpflichtend vorgeschriebene Ausstattung: U.a. Spinboard, Medikamente
Typ C: Mobile Intensive Care Unit (MICU)
---> Für den Transport, die erweiterte Versorgung, Behandlung und Überwachung von Patienten.
"Rettungswagen / Notarztwagen"


 

Med. Ausstattung: Wie Typ B, zusätzlich u.a. externer Herzschrittmacher, erweiterte tragbare Notfallausrüstung (u.a. mit Infusionen u. Zubehör, Intubation, Medikamenten, Beatmungsbeutel u. Zubehör), Thoraxdrainage, Pericardpunktions-Satz, ZVK, PEEP-Ventil, automat. Beatmungsgerät, Spritzenpumpe.

Zusätzlich empfohlene, aber nicht verpflichtend vorgeschriebene Ausstattung: U.a. Kapnometer
Fahrzeuge nach alter DIN
Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF),
 DIN 75 079
Das Notarzt-Einsatzfahrzeug ist ein Spezialfahrzeug für den Rettungsdienst, das sich zum Transport des Notarztes und der medizinisch technischen Ausrüstung für die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen von Notfallpatienten besonders geeignet.
Rettungshubschrauber (RTH),
DIN 13 230

Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist der ADAC Hubschrauber Christoph 25 stationiert

Der Rettungshubschrauber ist ein speziell ausgestatteter Hubschrauber, der zum Herstellen und Aufrechterhalten der Transportfähigkeit von Notfallpatienten sowie zum schonenden Lufttransport von Patienten bestimmt ist.

 

 

Quelle: www.sanitaeter.net